Die faule Zofe – Eine Bildergeschichte

Während ihre Herrin außer Haus ist kümmert sich Zofe Katrin, wie angewiesen, um den Garten und die Blumenbeete.

Unkraut jäten gehört nicht unbedingt zu ihren bevorzugten Arbeiten und so erledigt sie ihre Pflichten mehr schlecht als recht. Natürlich, als strenge Herrin kümmert es Lady Ysis wenig, ob ihre Zofe eine Arbeit mag oder nicht und so bleibt der Zofe nichts anderes übrig, als sich ein wenig schmollend auf die Knie fallen zu lassen, um mit ihrer Arbeit zu beginnen, immer hoffen, dass sie ihre Fingernägel nicht ruiniert. Nachdem das Unkraut entfernt und die Beete frisch geharkt sind, widmet sich die Zofe dem großen Grillofen, der nach der letzten Gartenparty ihrer Herrn immer noch nicht gereinigt wurde. Die Zofe sieht alles andere als glücklich aus aber sie weiß, dass sie gut daran tut mit ihrer Arbeit fertig zu sen, bevor ihre Herrin wieder nach Hause kommt. Es ist eine schwere Arbeit das Fett und die Aschereste zu entfernen doch ihr ist klar, dass Lady Ysis jede noch so kleine Ecke kontrollieren wird und es gibt kaum eine Chance schlampige Arbeit vor ihrer Herrin zu verbergen.

Es dauert Stunden, bis sie schließlich fertig ist und doch muss sie feststellen, dass es noch eine Weile dauern wird, bis ihre Herrin zurückkehrt und so fasst sie den verhängnisvollen Entschluss, sich für ein paar Minuten im Wohnzimmer ihrer Herrin hinzulegen. Anstatt sich ihren anderen häuslichen Pflichten zu widmen schlummert sie friedlich vor sich hin und denkt nicht im Geringsten an die Rückkehr ihrer Herrin. Oh Katrin, du hättest wissen sollen, wie deine Herrin auf Zofen reagiert, die sich unerlaubt ein Schläfchen gönnen.

Plötzlich springt die Tür auf und Lady Ysis betritt den Raum. Mit Furcht in den Augen springt die Zofe auf, doch es ist zu spät. Ihre Herrin hat bereits gesehen, wie sich ihr Dienstmädchen die Zeit vertrieben hat …